Abseits und doch nah

Jede von uns zwölf Ordensschwestern erlebte eine einzigartige Berufungsgeschichte. Keiner von uns ist Gott in seiner Herrlichkeit erschienen und sprach: "Tritt ins Kloster Magdenau ein!" Vielmehr liessen allmählich diese und jene unscheinbare Begebenheiten die Entscheidung für den Klostereintritt in uns reifen: Wir fühlten uns angesprochen beim Beten, unvergessliche Begegnungen prägten uns, Reiseerfahrungen stimmten uns nachdenklich, das Beispiel grosser Christen wies uns die Richtung. Als Schwestern des Klosters Magdenau:

  • betrachten wir das Evangelium als die wichtigste Richtschnur unseres Lebens und versuchen es immer wieder zu verinnerlichen
  • gestalten wir unser klösterliches Leben nach der Regel des heiligen Benedikt von Nursia (480-547)
  • gehören wir dem Zisterzienserorden an, der im Jahr 1098 in Burgund entstanden ist.

Die klösterliche Abgeschiedenheit hilft uns, Raum zu schaffen für die Begegnung mit Gott und die Stille stärkt unsere Verbundenheit mit allen Menschen in Freud und Leid.

Unserer Gemeinschaft steht eine Mutter Äbtissin vor. Gegenwärtig bekleidet Schwester Maria Raphaela dieses Amt.